Limitless Powerbank-Sharing-Station an der Bar eines gut besuchten Clubs, im Hintergrund Gäste an der Theke
Standorte mit hoher Frequenz und langer Verweildauer — wie Clubs und Bars — bringen die meisten Ausleihen pro Tag.

Die drei Hebel für deinen Verdienst

Bevor wir rechnen, lohnt sich der Blick auf die Stellschrauben. Genau drei Dinge bestimmen, was am Monatsende auf deinem Konto landet:

  1. Der Standort. Mit Abstand der wichtigste Faktor. Eine Station in einer belebten Cocktail-Bar bringt ein Vielfaches einer Station in einer Bäckerei. Die Frequenz und vor allem die Verweildauer der Gäste schlagen jede andere Optimierung.
  2. Der Ausleihpreis. Du legst selbst fest, was eine Ausleihe kostet — direkt aus der App, Änderungen wirken sofort. Unsere Preisempfehlung liegt bei 2 € pro angefangene halbe Stunde, die durchschnittliche Ausleihdauer beträgt rund 48 Minuten.
  3. Dein Paket. Es bestimmt, welcher Anteil des Umsatzes bei dir bleibt — zwischen 75 % (Solo) und 86 % (Network). Dazu unten mehr.

Die Rechnung Schritt für Schritt

Vom Brutto-Umsatz einer Station gehen bis zu drei Posten ab, bevor deine Nettoeinnahme übrig bleibt:

Was danach übrig bleibt, ist deine Nettoeinnahme. Schauen wir uns das an zwei realistischen Fällen an.

Fall 1: Eigene Location (Solo-Paket)

Du betreibst selbst eine Bar oder ein Restaurant und stellst eine Station auf deinen eigenen Tresen. Es gibt keinen Standortpartner, an den du etwas abgibst.

Bei 1.490 € Hardware-Investition ist die Station damit nach gut zweieinhalb Monaten bezahlt. Ab dann ist sie laufender Cashflow.

Fall 2: Fremde Location als Lizenznehmer (Squad-Paket)

Du hast keine eigene Location, sondern stellst Stationen bei Partnern auf und gibst einen Umsatzanteil ab. Hier rechnen wir mit dem Squad-Paket (18 % Servicegebühr) und einem Standortpartner-Anteil von 20 %.

Der Standortpartner-Anteil ist hier dein Akquise-Werkzeug: Er kostet dich Marge, verschafft dir aber überhaupt erst den Standort. Und für den Partner ist es Zusatzumsatz ohne Investition — das macht das Gespräch leicht.

Die ehrliche Spannweite: schwacher vs. starker Standort

Ein Durchschnitt ist nur die halbe Wahrheit. Die Realität streut deutlich — und das solltest du vor dem Start wissen:

Die Faustregel: Investiere deine Zeit in die Standortauswahl, nicht ins Pricing. Ein guter Standort verzeiht einen mittelmäßigen Preis. Ein schlechter Standort lässt sich durch keinen Preis retten.

Ab wann hat sich die Station bezahlt?

Die Amortisation hängt am Paket und am Standort. Als grobe Orientierung bei einem soliden Standort (≈ 575 € netto/Monat an eigener Location):

Den genauen Wert für deinen Fall rechnest du am besten selbst durch — dafür gibt es den Verdienst-Rechner →, in dem du Frequenz, Preis und Paket frei einstellst.

Was du NICHT erwarten solltest

Powerbank-Sharing ist ein solides Zusatzgeschäft — kein Schnell-reich-Versprechen. Ein paar ehrliche Einordnungen:

Häufige Fragen

Wie viel verdient man pro Ausleihe?

Bei der Preisempfehlung von 2 € pro angefangene halbe Stunde und einer durchschnittlichen Ausleihdauer von 48 Minuten liegt der Brutto-Umsatz pro Ausleihe bei rund 4 bis 4,50 € — Mischung aus kurzen und längeren Ausleihen.

Muss ich täglich etwas tun, um zu verdienen?

Nein. Die Station läuft vollautomatisch, das Monitoring übernehmen wir. In der Praxis sind es etwa fünf Minuten pro Monat — ein Blick in die App.

Wann wird ausgezahlt?

Monatlich, automatisch auf dein Konto, inklusive steuerrechtlich korrekter Gutschrift für deine Buchhaltung.

Was passiert, wenn eine Powerbank nicht zurückkommt?

Die Kaution von 15 € wird vom Gast einbehalten und du bekommst kostenlos eine neue Powerbank — die Station bleibt voll bestückt.

Rechne deinen Fall durch.

Stelle Frequenz, Ausleihpreis und Paket selbst ein und sieh, was eine Station an deinem Standort bringt — oder lass dich direkt mit einer ehrlichen Einschätzung beraten.

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